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Bericht über: Die Jungen Tenöre

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Die Jungen Tenöre
Ilja Martin, Carlos Sanchez, Matthias Eger
Telefon:01 78/8 54 23 68
E-Mail:jungetenoere@gmx.de
Website:www.diejungentenoere.de
Foto von Ilja Martin und Carlos Sanchez und Matthias Eger, Die Jungen Tenöre, Berlin-BuchFoto von Ilja Martin und Carlos Sanchez und Matthias Eger, Die Jungen Tenöre, Berlin-BuchFoto von Ilja Martin und Carlos Sanchez und Matthias Eger, Die Jungen Tenöre, Berlin-BuchFoto von Ilja Martin und Carlos Sanchez und Matthias Eger, Die Jungen Tenöre, Berlin-Buch

Mit Musik Herzen erreichen

Stand: März 2026

Das Saallicht wird dunkler, ein leises Murmeln liegt noch im Publikum, dann betreten drei Männer die Bühne und beginnen, zu singen.

Einige Zeit später wird gelacht, gelauscht und manchmal auch gerührt geschwiegen. Das zeichnet „Die Jungen Tenöre“ aus. Das Trio um Ilja Martin, Carlos Sanchez und Matthias Eger verbindet starke Stimmen mit etwas, das in der Klassik nicht selbstverständlich ist: eine große Nähe zum Publikum.
„Wir wollen die Menschen nicht nur beeindrucken, wir möchten sie mitnehmen“, erklären die drei Sänger.

Drei Stimmen, ein Weg
2027 kann das Ensemble ein besonderes Jubiläum feiern, denn dann gibt es „Die Jungen Tenöre“ seit 30 Jahren. „Dass die Formation nun schon so lange besteht, verdanken wir vor allem unserem Publikum“, freut sich Ilja Martin.
Ihre Programme verbinden klassische Arien mit bekannten Melodien und Liedern, die viele Menschen aus ihrem Leben kennen. Sehr beliebt sind die kleinen Geschichten, die sie zu fast jedem Titel erzählen. Mal geht es um die Entstehung eines Werkes, mal um eine persönliche Erinnerung. Diese Mischung aus Musik und Erzählung macht ihre Konzerte einzigartig.

Kopf des Teams
Als kreativer Motor des Trios gilt Ilja Martin. Der Berliner Tenor ist 46 Jahre alt, Vater von fünf Kindern und lebt mit seiner Familie in Karow. Die Musik spielte für ihn schon von Kindesbeinen an eine wichtige Rolle, denn sein Vater war Solobratschist an der Staatsoper.
Zunächst begann Ilja Martin mit der Geige. Doch seine eigentliche musikalische Richtung fand er erst später. „Die Geige war ehrlich gesagt nicht so mein Instrument“, erzählt er heute. Eine hartnäckige Erkältung mit starkem Husten brachte schließlich eine unerwartete Empfehlung: „Man sagte mir, ich solle Trompete spielen. Das würde helfen, die Lunge zu trainieren.“ Aus diesem ungewöhnlichen Rat entwickelte sich eine Leidenschaft.

Liebe zur Musik
Gleichzeitig entdeckte er seine Stimme und entschied sich für ein Gesangsstudium an der „Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin“. Sein musikalisches Herz schlägt vor allem für die Werke von Richard Wagner. Ebenso interpretiert er gerne Stücke von Elvis Presley. „Musik lebt von Emotionen. Egal, ob Oper oder ein großer Song, entscheidend ist, dass es die Menschen berührt“, meint Ilja Martin.
Seine Freunde nennen ihn mit einem Augenzwinkern den „Goethe von Pankow“, ein Spitzname, der gut zu seiner Freude an Sprache, Geschichten und Bühnenmomenten passt.

Opernbühne und Konzertsaal
Neben seinen Auftritten im Trio ist Ilja Martin regelmäßig als Solist zu hören. Gastengagements führten ihn unter anderem an das Opernhaus in Brandenburg an der Havel.
Ein herausragendes Ereignis ist für ihn seine Mitwirkung bei den „Bayreuther Festspielen“, die für Wagner-Sänger als eines der bedeutendsten Festivals der Opernwelt gelten. „In Bayreuth zu singen, ist etwas ganz Außergewöhnliches. Das erfüllt mich jedes Mal mit großem Stolz“, beschreibt er.

Musik, die verbindet
In ihrem 2024 erschienenen Album „Best Of“ haben „Die Jungen Tenöre“ viele Meilensteine ihrer Karriere festgehalten. Doch ihr Herz hängt an den Live-Momenten mit direkter Reaktion des Publikums.
„Wenn wir sehen, wie Menschen lächeln, mitsingen oder sogar eine Träne verdrücken, dann wissen wir, warum wir das machen“, sind sich die drei Tenöre einig.
Auch nach fast drei Jahrzehnten bleibt ihre wichtigste Idee unverändert: Große Stimmen sollen Menschen berühren und verbinden. Genau dafür steht das charmante Trio.

Erstellt: 2026